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Die Ge­gen­wart der Re­fle­xion

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– Ich bin froh, dass du dich nicht über die bloß digitale Veröffentlichung beklagst, Ansgar.

– Zur Klage besteht kein Grund: Im Digitalen liegt die Zukunft. Es ist nur konsequent für ein Zukunfts- oder utopisches Projekt, es zur Gegenwart zu deklarieren.

– Dennoch: gerade diesen Aspekt des Künftigen gilt es aus der Sicht des Verlegers – an dessen Statt ich als Lektor spreche –, zu konterkarieren. Der Druck schließt etwas ab, zumindest ein zuvor flüchtiges Stadium.

– Mag sein. Trotzdem: Einsteins Photon hält nicht inne. Aus Prinzip. Dennoch verhilft es den Objekten zur Sichtbarkeit, für uns Subjekte. In der Rückschau.

– Ich weiß nicht: sichtbar ist nicht gesehen, weder von hinten noch von vorn. Erst der Leser schließt den Kreis. M/F/D.

– Ja. Die Zahlen sprechen gegen das Buch, Per.

– Vielleicht. Brächten Verkaufszahlen dich ran?

– An den Feldrand?

– Den Abschluss?

– Kann in der Reflexion erreicht werden.

Muss.